Montag, 22. November 2010
Buy some souvenir
Heut hab ich fuer meine 3 Maedels (die Morla-Ersatzmutti, Peggypanic und Frau Pitufo) ein paar schicke Mitbringsel einsacken koennen. Was es ist, wird aber noch nicht verraten. Nur so viel - es ist weich und kuschlig und nein, es ist kein Kuscheltier :-)

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Sonntag, 21. November 2010
Difficult people
Jaaa, da hab ich doch gleich wieder was zu berichten. Wie bereits schon erwaehnt, sind wir gestern in Hoi An geladet. Das Taxi haben wir uns mit einem hollaendischen Paerchen geteilt, die auch gleich eine Hotelempfehlung in der Tasche hatten. Das Hoan Binh Hotel ist ein kleines Backpacker-Hotel mit Pool, Reiseservice und dazugehoerigem Restaurant. Und wies der Zufall will, hatten sie auch noch genau zwei Zimmer frei.

So weit so gut. Die Zimmer fuer $10 und $15 waren auf den ersten Blick(!) ok. Wir haben eingecheckt und uns gleich darauf das lecker Essen des Restaurants schmecken lassen und danach noch etwas das Stadt und den Strand erkundet.

Gen Abend wollten wir uns dann zur Ruhe legen. Leider mussten wir feststellen, dass waehrend des Nachmittages eine kleine Ameisenautobahn ueber unser Bett gebaut wurde. Also fix zur Rezeption gerannt und das Problem geschildert. Dieses wurde allerdings auf vietnamesische Art geloest: Hausmeister rufen und Ameisengift im Zimmer verspruehen :-) Wir haben beide nur mit offenem Mund daneben gestanden.

Wir versuchten denen zu erklaeren, dass wir in einem Zimmer, wo gerade Ameisengift versprueht wurde, nicht schlafen koennen. Als die Dame von der Rezeption auch noch pampig wurde, ist Danny dann erst mal geplatzt und hat sie auf die anderen Dinge, die in dem Zimmer nicht so ganz 100%ig waren hingewiesen, wie die nicht funktionierende Klimaanlage, das dreckige WC mit der "desinfected"-Banderole usw.

"Leider" war auch kein anderes Zimmer frei, sodass wir gezwungen waren, uns nach einem anderen Hotel umzusehen.

Frau Rezeption war darueber wenig begeistert, dass wir keine Nacht mehr in ihrem Hotel verbringen wollten und war der Meinung, wir waehren "very difficult people" ... aaaha. Warscheinlich sind wir doch schon zu alt und zu ueberkandidelt fuer ein Backpacker-Hotel!? Naja, vielleicht moechten die anderen ihr Bett mit Ameisen teilen, wir nicht :-)

Zum Glueck gibts ja hier viele freie Betten und wir mussten nur ueber die Strasse gehen, um ein sauberes, ruhiges und insektenfreies Zimmer zu finden. Na dann ... guts Naechtle!


Jaaa, es gibt auch schoene Hotels ... da haetten wir gleich hingehen sollen.


Drachenholzschnitzerei in unserem Folgehotel

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Samstag, 20. November 2010
Lebenszeichen
Ja, uns gibt es noch ;-) Nach einiger Rumreiserei komme ich endlich mal wieder dazu ein paar Zeilen zu schreiben.

Wir haben uns von Hanoi ueber Halong City in die Halong Bucht geschlichen, haben dann ein paar Tage auf der Insel Cat Ba verbracht, um dann wieder nach Hanoi zurueckzukehren. Da wir keine Lust mehr auf weitere Stunden in scheppernden Bussen oder ewig lange Bahnfahrten hatten, sind wir kurzerhand mal mit dem Flieger nach Hoi An geduest. *schweissabwisch*

Nun werden wir uns hier bestimmt fuer ne ruhige Woche lang aufhalten, denn hier ist genau das, was wir gesucht haben: Eine kleine schnucklige Altstadt mit alter vietnamesischer Architektur, viele Pagoden, kleinen Shops und ein schoener Hafen. Ein paar km entfernt (mit dem Fahrrad in ca. 15 min zu erreichen) liegt ein wunderschoener Palmenstrand mit Beachresorts, die wir evtl. auch noch in Anspruch nehmen werden. Die naechsten Tage ist erst einmal Runterkommen und Entspannen angesagt, da die Rumreiserei doch schon ganzschoen anstrengend war.


Sonnenuntergang bei Hoi An


Lampionmanufaktur in der Altstadt von Hoi An

Schade, dass das mit den Fotos nicht so recht klappen mag, denn wir haben eine wunderschoene Bootsfahrt durch die Halong-Bucht machen koennen. Die riesigen mit Pflanzen ueberwucherten Kalksteinfelsen mittem im Meer sind wirklich eine der schoensten Gegenden, die ich je gesehen habe. Mit unserem Boot haben wir an einem kleinen Badestrand angehalten, sind auf einen der Felsen gestiegen und waren in einer Tropfsteinhoehle. Nachmittags sind wir mit Kajaks zwischen die Felsen in einsame Buchten gepaddelt und haben die absolute Ruhe dort genossen. Nur ein paar Affen riefen uns von den Felsen aus zu :-) Abends haben wir vom Boot aus Tintenfische gefangen und am naechsten Morgen von unserer Koje aus den Sonnenaufgang zwischen den Felsen genossen - Idylle pur.


Los gehts aufs Boot


Unsere Koje


Auf dem Schiff


Inselidylle


Mit dem Kajak in einsame Buchten


Aufwachen in der Halong-Bucht

Weil es uns in der Halong-Bucht so sehr gefallen hat, haben wir entschlossen die Insel Cat Ba zu besichtigten. Die Haelfte der Insel ist ein Nationalpark in dem u.a. geschuetzte Affenarten leben.

Leider haben wir uns unter der Inselidylle etwas mehr vorgestellt. Cat Ba City ist eine mit Betonhochburgen zugeflasterte Kleinstadt und ringsrum ueberall Baustellen fuer zukuenftige Resorts. Nix mit Ruhe und Beschaulichkeit. Aber wir haben das Beste draus gemacht und uns ein Moped geliehen, um die Insel ein wenig zu erkunden. Dazu sind wir in das Inselinnere gefahren und sind ein wenig im Nationalpark wandern gegangen. Nur wenige Schritte von der Strasse fand man sich dann im absoluten Dschungel wieder. Ueberall bunte Schmetterlinge, Schlingpflanzen und zerklueftete Steine. Nach dem Aufstieg auf einen der grossen Felsen eroeffnete sich uns der Blick ueber den gesamten Nationalpark - einfach gigantisch. Das Foto folgt, denn das sagt mehr als tausend Worte ;-)


Im Dschungel des Nationalparks


Der Blick ueber den Cat-Ba-Nationalpark


Schmetterlingsparadies

Danach gings per Bus und Faehre wieder zurueck nach Hanoi und wie schon erwaehnt sind wir jetzt in Hoi An gelandet. Ich werde spaeter weiter berichten, wie es uns so ergeht. Hier ist es auf jeden Fall noch ein paar Grad waermer (ca. 25-30 Grad) als in Hanoi und da wird sich wohl der ein oder andere Strandtag ergeben.


So kann mans aushalten :-)

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Montag, 15. November 2010
Mein erstes Mal
Bei unserer heutigen Sightseeing Tour durch Hanoi, haben wir auch mal die unschoenen Seiten solch einer asiatischen Grossstadt vor Augen gefuert bekommen.

Nach dem Besuch des Literaturtempels und einem Abstecher zu Onkel Hoh Chi Minh, dachten wir, wir schlendern noch schoen gemuetlich am Hanoier Westlake entlang. Allerdings erwartete uns ein riiiesiger See voll Dreckbruehe und toter Fische. Unfassbar, wie hier die Natur zu leiden hat. Nicht einmal die Einheimischen wollen mit den Schwanentretbooten noch auf den See hinaus schippern. Ein paar Angler gab es zwar schon, aber ich glaube kaum, dass irgendeiner von denen die Fische gegessen hat. Es war schon wunderlich, dass es ueberhaupt noch lebende Fische gab.

Nach unserem Abstecher zur Kloake, haben wir noch einen einheimischen Markt entdeckt und dort habe ich das erste mal im Leben einen gegrillten Hund gesehen. Ich betone: gesehen, nicht gegessen ;-). Naja, wer's mag, aber bei den hygienischen Verhaeltnissen hier halten wir uns lieber an vegetarisches Essen.


Einmal Hund gut durchgebraten bitte!


Und als Vorspeise ein paar vitaminreiche Innereien.

Ab morgen wird es etwas beschaulicher zugehen. Da gehts zu einer Boottour in die Halong-Buch mit der Indochina Sales.

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